la le Lump …

011blogPassend zu meiner schelmigen Nachtaktion, über die jeder Halunke stolz wäre (mein Frauchen war zu faul, nachts um 2:30 Uhr die Tür aufzuschließen, weshalb sie mich aus dem Kellerfenster tragen wollte – und Rabauken warten nicht, bis das Fenster nahe genug ist, nein … sie springen -schon beinahe panisch- aus einem Meter Entfernung aus den Armen des laut aufschreienden Frauchens, die mit zerkratzer Hand zurückgelassen wird), darf ich euch ein passenderes Bildchen von meiner Struppigkeit da oben vorstellen.

Ganz rabaukenhaft.

(Und natürlich mach ich mit einem Küsschen alles wieder gut…)

Geheimversteck Bettkasten

Neulich kam ich auf samtweichen Pfoten in das Zimmer meines Frauchens gestapft und- Was war das!? Das Ding, wo sie nachts drin liegt und mir meinen Platz wegnimmt, war hinten – wie soll ich sagen – hochgestellt, geöffnet (warum auch immer). Also nichts wie hin und inspizieren! Langsam tastete ich mich vorwärts – die prüfenden Blicke meines Frauchens im Nacken (einfach ignorieren…). Die Plastiktüten geben seltsame Geräusche von sich, ich schnuppere. Immer der Nase nach. Als ich meine Krallen auf den Plastikungetümen ausfahren will, greift die Hand meines Frauchens nach mir und sie gibt seltsame Geräusche von sich. Unbeirrt taste ich mich weiter durch das geräuschvolle Dickicht. Es wird immer dunkler, mein Frauchen stöhnt entnervt – da öffnet sich das Bett von der anderen Seite und Licht und Frauchen blenden mich – mit mehr oder weniger vorwurfsvollen Blicken. Na dann nichts wie raus…

Miau

pc

Ich habe lange nichts mehr geschrieben – ich hatte so viel katzenmäßig wichtiges zu tun! An Silvester musste ich mich Gott weiß wo verstecken (nein, ich war nicht daheim, ich Schuft). Dann war es so kalt, dass meine Pfötchen sorgfältig pflegen musste, wenn ich aus dem kalten Schnee wiederkam und meine Pfotenabdrücke auf Stühlen und Kleidung hinterlassen hatte. Jetzt war dieses Fasching, da gab’s auch so viel wichtiges zu tun: essen, schlafen, süß aussehen … puh! Aber wie ihr seht, habe ich es an den PC geschafft!

Und nun? … Ich könnte mein Essen posten (das machen Menschen wohl so) oder mysteriöse Gedanken veröffentlichen, die andere Menschen dazu animieren, mich zu fragen „was denn los ist? Süßer?“ (Das tut mensch wohl auch). Oder ich schreibe so etwas wie: Like diesen Beitrag, wenn du findest, dass mein Fell schwarz ist, yo digga (das scheint auch weit verbreitet zu sein zu sein …). Oder aber ich lasse es. Sowas widerspräche meinem grazilen Katzenstolz. Also strecke ich mich noch einmal ganz ausgiebig und überhaupt so super biegsam auf der Tastatur und verabschiede mich. Euer Rabauke.

Rocky’s Tagebuch – Tag 876

4:31 Ich wache in meinem Körbchen auf und begebe mich zum Bett meines Frauchens, um sie zu wecken. Irgendjemand muss mir die Tür ja aufschließen. Ich maunze liebevoll aber bestimmt.
4:45 Frauchen steht genervt auf und öffnet mir schlaftrunken die Haustür. Mir wird bestätigt, dass ich nur lange genug und ununterbrochen maunzen muss, bis ich bekomme, was ich will. Ich gehe in die Küche und esse erst mal. (Frauchen stöhnt, schüttelt den Kopf und geht wieder ins Bett.)
5:15 Ich sitze wieder bei Frauchen am Bett und maunze. Was hat sie denn auch die Tür zugemacht!?
5:30 Man lässt mich nach draußen. Es ist kalt. Verdammt kalt.
5:31 – 8:00 Ich streuner durch die Straßen und Gärten. Es ist nicht viel los. Ich ärgere die Nachbarkatze in bisschen (doofe Zippe), checke mein Revier ab und lunger sinnlos herum.
8:01 Ich will rein. Also stell ich mich vors Küchenfenster und maunzen, bis man mir aufmacht. Dann zische ich wie ein Blitz sekundenschnell durch die Eingangstür, die Treppe hoch direkt in die Küche. Das schafft keiner so schnell wie ich! Mein jetziger Plan: Herzerweichend um die Beine aller herum wuseln, die mir in die Quere kommen, um Leckerlies abzukassieren, weil ich so süß bin. Der Plan scheitert.
8:15 Start eines kleinen Verdauungsschläfchens auf dem Sofa.
10:00 Zeit für einen Snack vor dem Mittagessen. Dazu habe ich heute die Schale mit Keksen, die noch auf dem Wohnzimmertisch stehen, auserkoren.
10:01 Ich werde erwischt und man nimmt mir mein erobertes Festmahl weg.
10:15 – 12:00 Ich setze mich – immer noch leicht aber durchaus sichtbar pikiert – in den Hausflur. Die sollen ruhig merken, dass ich sauer bin, wegen den Keksen. Ich mache mich sauber und unternehme diverse Kontrollgänge durch die Küche. Da klappert es nämlich recht oft und manchmal heißt das, dass ich mehr zu essen bekomme, als diesen Trockenfraß! Den würden die ja auch nicht essen. Also warte ich ab jetzt auf meine Portion Feuchtfutter.Ich werde zeitweise sinnlos durch die Gegend getragen, was ich als Aufforderung zum Spielen ansehe und meine Krallen ausfahre.
12:01 Ich begebe mich wieder hinaus in die klirrende Kälte. Mache Kontrollgänge etc.
14:30 Ich begebe mich nach drinnen, esse eine Kleinigkeit und führe mein Nickerchen vom Vormittag fort.
16:30 – 17:00 Ich wache auf, strecke mich genüsslich, tapse in die Küche und maunze solange die nächstbeste Person an, bis sie mir mein Feuchtfutter gibt. Dieser Plan geht auf. Yummy! Ich werde gestreichelt und schlafe weiter.
19:00 Ich bin wieder wach und bereit zu spielen! Mein maunzen öffnet mir die Haustür – aber es ist kalt. Viel zu kalt. Und in dem Schnee macht das keinen Spaß. Ich habe mich schon dagegen entschieden, nach draußen zu gehen, bleibe aber noch etwas im Türspalt stehen, um kalte Luft in die warme Wohnung zu lassen und mein Frauchen zu ärgern. Dann husche ich zwischen ihren Beinen hindurch zurück ins Warme. Ich wusel ziellos durch alle Räume, bis hoch hochgenommen werde, man sich mit mir auf’s Sofa setzt und mit mir spielt.
19:15 Man scheucht mich von sich weg, weil ich jetzt wohl „zu viel spielen“ würde. Die können sich aber auch nicht entscheiden … Ich lauer ihnen dann immer auf und springe sie aus dem Hinterhalt an. Hihihi. Aber die mögen das scheinbar nicht so. Unbeirrt mache ich weiter.
19:30 Ich will noch einmal raus. Maunzen, Tür auf, kalte Luft rein lassen, entscheiden und zack. Ein letztes Mal Kontrollgänge für diesen Tag (muss ja alles seine Ordnung haben) und schnell wieder zurück.
21:45 Ups, doch nicht so schnell. Die Nachbarszippe hat mich aufgehalten …
22:00 Schlaaafenszeit! Ein bisschen sauber machen, optimales Schlaflager suchen und schnurrend in kühne Träume versinken.

Was ist das!?

Ein Klick auf das Bild und ihr könnt es in voller Größe sehen. Es grüßt eurer Rabauke.

Ein Klick auf das Bild und ihr könnt es in voller Größe sehen. Es grüßt euer Rabauke.

Mein Frauchen mal wieder … da hat sie einen Karton übrig und nur weil ich mich einmal (mehr oder weniger absichtlich – wenn mit den Händen darin herum gegruschelt wird, nehm‘ ich nun mal Anlauf und springe die Ursache des Geräusches an und in diesem Fall landete ich im Karton…) hineingesetzt habe, kam sie auf die Idee, mir ein Spielzeug daraus zu bauen. Na super. Also legt sie den Karton aufs Bett, klatscht ein Tuch mit ‚rein und bappt einen Klebeband-Bommel dran. Wow, wahnsinnig kreativ. Aber was soll man machen … Nach eingehenden Begutachtungen und hilfesuchenden Blicken habe ich mich dem Papier-Bommel gewidmet und scheine wohl alles richtig gemacht zu haben.

meet & greet

Während ich mit meinen Pfoten so auf der Tastatur herumkratze und Artikel für Artikel schreibe, stoße ich nebenbei immer auf andere interessante Seiten, die ich (meine schwarze Kuscheligkeit) euch (ihr weniger kuscheligen Blogleser) nicht vorenthalten möchte.

Hier darum meine Top 3 der coolsten Katzen (… nach mir natürlich):

  1. Grumpy Cat
  2. Simon’s Cat
  3. Maru

Saltos und Rollen

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Der Tag heute fing schon mal super an! Ich musste nicht, wie üblich, stuundenlang vor verschlossenen Türen sitzen und bitterlich maunzen, um ins Haus zu kommen – nein: mein Frauchen hat mich gerufen und – schnell wie der Blitz – war ich auch schon da, habe erst zum Fenster geschaut (aber da war niemand) und erst als ich noch einmal gerufen wurde, habe ich gemerkt, dass die Tür ja schon auf war. Drinnen hatte mein Frauchen dann Besuch: Ihr Freund war da. Der, der sich so oft vor den Schrank kniet, in dem meine Leckerlies sind und der mich dann ruft und mit der Schachtel lärmt, ich angewetzt komme, um mir meine verdienten Köstlichkeiten abzuholen – und  dann doch keine Leckerlies bekomme … pah. Und genau der hat heute mit mir gespielt, mit meinem Lieblingsspielzeug, das habe ich euch ja schon gezeigt. Ich war richtig wild! Ich habe gelauert, bin auf Tische und Stühle gesprungen und mit einem Salto auf’s Bett, dann noch eine Rolle und das Spielzeug entkommt meinen Klauen nicht mehr so leicht! Ich bin auch wirklich nur ab und zu vom Bett gefallen, weil ich so im Spiel drin war, aber einem Rabauken wie mir macht das nichts aus. Ich habe auch ein kleines Handtuch zum Spielen bekommen, nachdem ich mich mit Klauen und Zähnen am Schreibtischstuhl von meinem Frauchen festgeklammert hatte (das wollte sie anscheinend nicht, keine Ahnung warum).

Spielzeug

spielzeug

Das bin ich mit meinem Lieblingsspielzeug. Ich beschränke mich bei der Auswahl meiner Spielzeuge natürlich nicht nur auf extra dafür Angedachtes. Wenn ich die Wahl habe, würde ich deinen Unterarm, deine Hand, deinen Fuß oder was auch immer meiner Pfote am nähsten kommt, vorziehen. Wenn ich mich aber nun entscheiden müsste, und ich tue das unter Berücksichtigung meiner Familie, ist das quietschende etwas auf dem Foto (links! Das andere quietschende etwas bin ich. Und schaut mal, wie dekorativ ich da sitze …) mein liebster Fang.

Hauptsache ‚raus

raus

Mein liebstes Ritual ist immer noch das „Herausgelassen werden“. Besonders nachts. Zunächst liege ich am frühen Abend schon im Bett, dann kommt mein Frauchen. Und weil sie mich nicht weg trägt  macht sie ganz langsam und vorsichtig ihr Bett, sodass ich darauf weiterschlafen kann. Und dann, wenn es 3:00, 4:00 oder 5:00 Uhr ist, möchte ich raus. Jetzt habe ich soo lange geschlafen, da muss ich an die frische Luft. Also steh‘ ich auf und stell mich vor die Tür. Mir macht aber keiner von den Schlafmützen auf, also stell ich mich vor das Bett von meinem Frauchen. Und guck sie erst einmal an. Starre sie an – und manchmal wacht sie dann sogar auf, was nicht bedeutet, dass sie aufsteht. Da muss ich erst ganz tragisch maunzen, bis sie sich aufrafft, die Haustür aufschließt (ich habe ja keine Katzenklappe) – und ich geh dann erstmal in die Küche. Essen. Ich kann ja nichts dafür, dass sie die Tür dann wieder zumacht und sich schlafen legt. Also wieder ans Bett und anstarren und wieder herzzerreißend maunzen – und dann geht’s aber wirklich nach draußen.

Winterfest

pfotenabdruck

Nachdem ich mich gestern den ganzen Tag ausgeruht habe und ausreichend gestreichelt wurde (wobei mein Frauchen dann auch den Kratzer im Ohr entdeckt hat – aber von mir erfährt sie nicht, was ich nachts so treibe), geht’s wieder nach draußen. Es hat geschneit und ist ziemlich kalt. „Bei diesem Wetter schickt man keinen Hund vor die Tür.“ Pah! Mir macht das nichts aus. Ich bin wind-, wasser- und winterfest! Selbst wenn es regnet geh ich mein Revier abklappern, da verhält es sich bei Schnee nicht anders. Hello-Kitty-Katzen sind vielleicht wasserscheu, Rabauken nicht. Also fliehe ich vor glänzenden Lichterketten und Plätzchengeruch
ab nach draußen in die klirrende Kälte.

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